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Perimenopause- & Menopause-Sitzung in Augsburg

Schnelle Termine (nur für Selbstzahler oder privatversicherte Patient:innen)

Ärztliche Online-Beratung und Untersuchungen in unserer Praxis in Berlin Prenzlauer Berg

Coaching auf Nachfrage durch Ärzt:innen für Ihre aktuellen Beschwerden, Bedürfnisse und Lebensqualität Ziele

Vorausschauender Schutz

1,2 Milliarden Frauen werden bis zum Jahr 2030 die Menopause erreichen, bis 2050 werden es 1,65 Milliarden sein. Schon davor erleben 60–80 % der Frauen im Alter von 34 bis 51 Jahren Symptome der Perimenopause, welche ihre Lebensqualität und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Das Spektrum reicht von Schlafstörungen über Konzentrationsschwierigkeiten (Brain Fog) und Angst bis hin zu geringer Energie. Häufig werden diese Beschwerden nicht diagnostiziert und therapiert. Dies belastet Familien und führt zu signifikanten wirtschaftlichen Kosten durch Arbeitsausfall, Abwesenheit vom Arbeitsplatz und das Ausscheiden von Frauen aus dem Erwerbsleben.

Die Ursache ist ein Rückgang der Hormone. Frauen verfügen über Rezeptoren für Östrogen (ER) und Androgene (AR) nicht nur in den Fortpflanzungsorganen (Uterus, Ovarien, Brust), sondern auch in Gehirn, Leber, Nieren, Fettgewebe, Knochen und Immunzellen. Diese steuern Funktionen, die von der Knochendichte und dem Metabolismus bis zur Reproduktion, den kognitiven Fähigkeiten und der Gemütslage reichen.

Man kann sie sich wie „Bausteine“ vorstellen. Die drei wichtigsten sind:

  • Progesteron, der „Ruhe-Regulator“: Ein Absinken kann zu Schlafstörungen, Ängsten und starken Blutungen führen.
  • Östrogen, der „Hauptakteur“: Sein Mangel kann die Gehirnleistung (Gedächtnisprobleme, Konzentrationsstörungen) beeinträchtigen oder die Lebensqualität durch Gelenkschmerzen und vasomotorische Beschwerden (Nachtschweiß, Hitzewallungen) reduzieren.
  • Testosteron, der „Antriebs-Booster“: Ein Abfall wirkt sich auf Motivation, Libido und die Muskelmasse aus.

Perimenopause vs. Menopause: Zentrale Unterschiede ohne Hormontherapie

Perimenopause

Diese Phase, die oft als „zweite Pubertät“ beschrieben wird, erstreckt sich über mehrere Jahre und leitet das Ende der Menstruation ein.

  • Beginn: Typischerweise ab dem 34. Lebensjahr.
  • Definition: Ein durch die abnehmende Funktion der Eierstöcke ausgelöster Übergangsprozess.
  • Dauer: Erstreckt sich in der Regel über 4 bis 10 Jahre.
  • Menstruationszyklus: Wird unregelmäßig; die Zyklen können schwächer, stärker, kürzer oder länger ausfallen oder ganz ausbleiben.
  • Hormonspiegel: Progesteron sinkt zuerst, Östrogen schwankt unvorhersehbar und Testosteron nimmt graduell ab. Die Diagnose stützt sich üblicherweise auf die Symptome, nicht auf Blutwerte.
  • Fruchtbarkeit: Eine Schwangerschaft ist weiterhin möglich; es wird empfohlen, die gewohnte Verhütungsmethode beizubehalten.
  • Schlüsselsymptome: Schlafunterbrechungen, Erschöpfung, Hitzewallungen, Nachtschweiß, Stimmungsschwankungen, Ängste, Konzentrationsstörungen, Gelenkschmerzen oder -steifigkeit, Muskelbeschwerden, vaginale Trockenheit, verminderte Libido und depressive Verstimmungen.

Menopause

Die Menopause bezeichnet einen exakten Zeitpunkt, der das Ende der reproduktiven Lebensphase darstellt.

  • Beginn: Findet in der Regel um das 51. Lebensjahr statt (meist im Alter von 45–55).
  • Definition: Ein definierter Meilenstein, der nach 12 Monaten ohne Monatsblutung in Folge erreicht wird.
  • Dauer: Ein exakter Zeitpunkt. Die darauffolgende Phase wird als Postmenopause bezeichnet.
  • Menstruationszyklus: Bleibt vollständig aus.
  • Hormonspiegel: Die Hormonlevel stabilisieren sich auf einem konstant niedrigen Niveau.
  • Fruchtbarkeit: Eine Schwangerschaft ist nicht mehr möglich.
  • Schlüsselsymptome & Risiken: Beschwerden wie Hitzewallungen und Trockenheit können anhalten. Das Risiko für Knochenverlust (Osteoporose) nimmt zu, ebenso wie das Risiko für Demenz und die Alzheimer-Krankheit bei Frauen ohne Hormonersatztherapie (HET).

Hormonelle Umstellung und Symptome in Perimenopause & Menopause

  • Schlafprobleme (50–55 %): Dazu gehören Insomnie, häufiges nächtliches Erwachen (WASO) und nicht-erholsamer Schlaf. Ausgelöst durch schwankendes Progesteron (welches GABA-Rezeptoren beeinflusst) und niedriges Östrogen, das Nachtschweiß verursacht. Ein sinkender Melatoninspiegel nach 40 verstärkt dies zusätzlich.
  • Geringe Energie und Müdigkeit (~80 %): Östrogen steuert das Cortisol und fördert die Funktion der Mitochondrien. Sein Rückgang führt zu metabolischem Stress und einem zellulären Energieabfall, der oft mit Schlafstörungen einhergeht.
  • Gelenk- & Muskelschmerzen (65 %): Der Verlust von Östrogen steigert entzündungsfördernde Zytokine, was systemische Entzündungen und eine verminderte Gelenkflüssigkeit (Steifheit oder „Schultersteife“) zur Folge hat.
  • Konzentrationsstörungen (Brain Fog) (60 %): Neuronen benötigen Östrogen, um Glukose zu verstoffwechseln. Fallende Spiegel verursachen einen „hypometabolischen“ Zustand in den Gedächtnisarealen des Gehirns (Hippocampus), was die Konzentrationsfähigkeit stört.
  • Hitzewallungen & Nachtschweiß (50–55 %): Östrogen steuert den Hypothalamus (das Thermostat des Körpers). Ein Rückgang bewirkt, dass das Gehirn die Körpertemperatur als zu hoch fehlinterpretiert und abrupte Abkühlmechanismen einleitet.
  • Angst & Reizbarkeit (50–60 %): Sinkendes Östrogen drosselt die Produktion von Serotonin („Glückshormon“), während der Progesteronabfall den „beruhigenden“ Effekt im Gehirn mindert, was zu erhöhter Reagibilität und Stimmungsschwankungen führt.
  • Gewichtszunahme am Bauch (50 %): Der Östrogenmangel steigert die Insulinresistenz. Der Körper speichert gezielt vizerales Fett in der Bauchregion, um aus den Fettzellen Östron (eine Östrogenform) zu synthetisieren.
  • Vaginale Trockenheit & Schmerzen (40 %): Der Mangel an Östrogen mindert die Durchblutung, Kollagenbildung und Elastizität im Beckengewebe, was zu Gewebeschwund (Atrophie) und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) führen kann.
  • Verminderte Libido (40–45 %): Angetrieben durch einen deutlichen Testosteronabfall zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr, kombiniert mit körperlichem Unbehagen und Erschöpfung durch den Östrogenmangel.
  • Depressive Symptome (40–45 %): Das Risiko einer neu auftretenden Depression erhöht sich in der Perimenopause um das 2- bis 4-fache, bedingt durch die Auswirkung von Östrogen auf die Dichte der Serotoninrezeptoren im Gehirn.
  • Trockene Haut & Harnwegsbeschwerden (35–45 %): Bedingt durch denselben Verlust an Kollagen, Feuchtigkeit und Gewebeelastizität, der auch die Vaginalschleimhaut betrifft.

Über die Longevity Practice & die nächsten Schritte

In der Longevity Practice legen wir den Fokus auf die Identifikation von Risiken, noch bevor sie zu gesundheitlichen Problemen werden – mittels frühzeitiger und präziser Diagnostik. Wir reagieren nicht nur auf Krankheiten, sondern entwickeln verständliche, individuelle Pläne zur Bewahrung der langfristigen Gesundheit. Es ist unser Ziel, jedem Patienten ein fundiertes Verständnis des eigenen Körpers und umsetzbare, sofortige Handlungsschritte an die Hand zu geben. Mit Vorsorge und Transparenz als Grundpfeiler unterstützen wir Patienten dabei, ein längeres und gesünderes Leben zu gestalten.

Unsere Kernprinzipien

Unser vorrangiges Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, sich in jeder Lebensphase bestmöglich zu fühlen und ein längeres, gesünderes Leben zu führen. Dafür orientieren wir uns an mehreren zentralen Grundsätzen:

  • Wissenschaftliche Genauigkeit
  • Individuelle Anpassung
  • Prävention im Fokus
  • Verständlichkeit & Orientierung
  • Lange Gesundheitsspanne
  • Vertrauen & Transparenz

Anmerkung: Unser Vorgehen basiert auf nachhaltigen und nicht-invasiven Lösungen. Wir richten uns nach diesen Kernprinzipien, um eine beständige physiologische Verbesserung und ein langfristiges Gesundheitsmanagement sicherzustellen.

Die nächsten Schritte

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Evidenzbasierte Langlebigkeit In Augsburg

In unserer Praxis setzen wir ausschließlich auf evidenzbasierte Methoden und medizinische Diagnostik, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist. Unser Fokus liegt auf der Prävention der ‚vier Reiter des Alterns‘ – Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, metabolische Dysfunktionen und Neurodegeneration – und nicht auf kurzlebigen Trends wie epigenetischen Alterstests oder Wellness-Infusionen. Unsere Präventionsstrategie umfasst individuell abgestimmte Bewegung, Ernährung, Schlaf und mentale Gesundheit sowie – wenn erforderlich – eine unterstützende Begleitung durch Supplemente und Medikamente.

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Kosten für eine Fokus Sitzung zu Perimenopause und Menopause in Augsburg

The cost for a Perimenopause and Menopause Focus Session is based on the German healthcare pricing system (GOÄ – Gebührenordnung für Ärzte). We encourage you not to stop at consultation alone, but to begin your full Longevity Journey with us. Here is what our protocol looks like:

Perimenopause and Menopause Focus Session
199€
Goal: Assess menopausal stage and symptom profile to evaluate disease risk associated with hormonal decline and determine optimal clinical interventions.
Duration: 45 minutes
Vollständiger Diagnostiktermin
1,399€
Ziel: Aufbau einer datenbasierten biologischen Ausgangsbasis zur Ermöglichung personalisierter Spitzenleistung und langfristiger Gesundheitsoptimierung.
Dauer: 3 Stunden
Einführungsgespräch
0€
Vereinbaren Sie ein kurzes Videogespräch, um mehr über die Leistungen und den Ansatz von The Longevity Practice zu erfahren.
Dauer: 15 Minuten

Empfehlungen

Was unsere Kunden über uns sagen

Pia, 45 – Menopause & Brain Fog
I thought I was losing my mind. I’d forget simple words in the middle of sentences. Realizing it was just the estrogen drop was a huge relief.
Anna, 49 – Menopause & Sleep
The night sweats were brutal—I was waking up drenched and exhausted every single night. I was so irritable with my family. Once I balanced my hormones, I finally got my sleep back.
Anita, 54 – Menopause & Anxiety
Nobody told me about the sudden heart palpitations and anxiety. I felt on edge for no reason. Learning it was hormonal made so much sense.
Julia, 46 – HRT & Strength
When I saw how much muscle mass I had lost, I finally understood why I felt weaker. It took longer than I expected to get my hormone levels properly adjusted, but once they were stable, my sleep and daily energy improved dramatically. Combining this with regular strength training has made me noticeably stronger and more resilient in everyday life.
Anne, 44 – HRT & Sleep
I never realized how much my hormones were affecting my sleep until I have taken progesterone. After adjusting my therapy and tracking my sleep for six weeks, I went from waking up four or five times a night to sleeping through almost every night. It’s such a relief to finally wake up feeling rested and ready for the day.